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Es gibt keine Überflüssigen

Oder:
"Armee der Arbeitslosen": Sozialabbau als Rekrutierungshilfe der Bundeswehr

Immer mehr Menschen sehen sich aufgrund fehlender Berufschancen gezwungen, sich bei der Bundeswehr zu verpflichten und damit an riskanten Auslandseinsätzen teilzunehmen. Damit ist auch in diesem Bereich unserer Gesellschaft eine Abwälzung der Risiken auf sozial Schwache und Marginalisierte zugunsten derjenigen zu beobachten, die sich aufgrund ihrer Herkunft ohnehin schon weniger Risiken ausgesetzt sehen. (...)

Mehr dazu im ausführlichen, quellenbasierten Aufsatz bei der Informationsstelle Militarisierung (IMI).
26.9.06 18:09


analyse&kritik über revolutionäre Kunst und die Überflüssigen

In "ak - zeitung für linke debatte und praxis " (Nr. 508 v. 18.8.2006) erschien folgender Artikel:

Kunst - Kritik - Politik
Über die Grenzen und Möglichkeiten anti-kapitalistischer Kunst

In vielen Städten hat die radikale Linke in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich künstlerische Praxen in ihre politischen Aktionen aufgenommen. Kampagnen wie Berlin Umsonst, Hamburg Umsonst, Yomango und Die Überflüssigen haben weit über die linke Szene hinaus Aufmerksamkeit erregt. Einzelne Aktionen, wie etwa die der "Superhelden", die im Kontext des 1. Mai 2006 stattfand (vgl. ak 507), sind gar weltweit auf reges Interesse gestoßen. Was die inhaltliche Ebene dieser Kampagnen angeht, so lassen sie sich klar dem linksradikalen Spektrum zuordnen: Die Forderung nach einem "Schönen Leben für alle" kann als zeitgenössische Kodierung des kommunistischen "Jedem nach seinen Bedürfnissen" gelten. (...)

Den kompletten Artikel downloaden als pdf.
10.9.06 12:51


Die ?berfl?ssigen tauchen auf g?nzlich unerwartetem Terrain auf: als akademisches Diskurs- und Studienobjekt, im Themenheft 2/2004 der Zeitschrift Berliner Debatte - Initial.
15.1.06 16:53


?ber die ?berfl?ssigen:

Die ?berfl?ssigen setzen sich, wie viele k?mpfende AktivistInnen weltweit, wei?e Masken auf. Sie greifen die Barbarei des Kapitalismus an, in der Menschen nicht als Menschen, sondern als gesichtsloser auszubeutender Rohstoff vorkommen und ihre Vielfalt f?r rassistische und sexistische Unterdr?ckung instrumentalisiert wird. Ihr Respekt und ihre Verbundenheit gelten den Sans Papiers, Piqueteros, streikenden Frauen in Weltmarktfabriken, Landlosen, Prekarisierten, Unsichtbaren.

Die ?berfl?ssigen lassen sich nicht mehr abspeisen mit dem abgeschmackten Versprechen k?nftiger Teilhabe am gesellschaftlichen Reichtum. Sie sind zuversichtlich, sich diesen Reichtum bald g?nzlich anzueignen, denn mit jedem Prozentpunkt Wirtschaftswachstum werden sie mehr.

Die ?berfl?ssigen sind solidarisch mit denen, die dorthin gehen, wohin Not und Hoffnung sie treiben, und die sich immer wieder einen Lebensunterhalt aus dem Nichts erfinden m?ssen.

Die ?berfl?ssigen sind ?berall und grenzenlos wie die kapitalistische Ausbeutung selbst.

Die ?berfl?ssigen stehen f?r den Teil der Menschen auf der Erde, deren Alltag seit jeher aus Erwerbslosigkeit, Armut, Hunger und Krieg besteht.

Die ?berfl?ssigen sind Menschen in den Industriestaaten, die vom gesellschaftlichen Reichtum ausgeschlossen werden. Sie sind das Ziel des Klassenkampfes von oben und der aktuellen Armutskampagne in Deutschland, sie sind Erwerbslose, deren Rechte weiter beschnitten werden, sie sind Fl?chtlinge, die ins Asylbewerberleistungsgesetz fallen, sie sind allein erziehende Frauen, die in Niedrigstlohnjobs gedr?ngt werden, sie sind die Alten, die ihre Winterschuhe beim Sozialamt erbetteln m?ssen, sie sind die Kranken, denen 10 Euro Praxisgeb?hr fehlen.

Die ?berfl?ssigen sehen die Ursache ihrer Situation in einem profitfanatischen System, das nicht unangenehme Arbeiten ?berfl?ssig macht, sondern Menschen. Sie bieten dem Zwang, sich immer umfassender zurichten zu m?ssen, um leben zu d?rfen, gemeinsam Paroli.

Die ?berfl?ssigen lassen sich nicht l?nger auf Abfallprodukte des Kapitalismus reduzieren.

Die ?berfl?ssigen haben die Schnauze voll davon, sich immer wieder in Verteilungsk?mpfen gegenseitig fertig zumachen.

Die ?berfl?ssigen brechen aus der 2-Raum-Couchtisch-Haltung aus und machen selbst Programm.

Die ?berfl?ssigen stupsen sich aufmunternd an, w?hrend sie auf die Trutzburgen der Kapitalfundamentalisten zust?rmen ? denn sie haben eine ganze Welt zu gewinnen.

Kapitalismus ist ?berfl?ssig - Alles f?r Alle!
14.10.04 15:35




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