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Lübeck: Überflüssige im Wahlkampf

Am Montag, den 5. September, tauchten die ?berfl?ssigen auch in L?beck auf. In einem Saal des M?venpick-Hotels fand am Montag Abend eine vom DGB organisierte Veranstaltung zur Bundestagswahl unter dem Motto "Deutschland sozial gestalten" statt. Die Kandidaten der 'wichtigsten' Parteien waren gekommen, um sich von DGB-Boss Uwe Polkaehn pr?fen zu lassen, ob sie auch "eine soziale und besch?ftigungsfreundliche Politik anstreben". Etwa 50 Zuh?rerInnen waren gekommen - aber auch etwa 15 AktivistInnen der ?berfl?ssigen, die schweigend den Saal betraten und sich zuerst vor der B?hne, dann am anderen Ende des Saals postierten. Auf einem Transparent wurde gefordert, was am 18. September nicht zur Wahl steht: "Kapitalismus ist ?berfl?ssig." Mehr >>>
10.9.05 20:03


Überflüssige bei der Firma VDO in Dortmund

Die ?berfl?ssigen tauchten bei VDO in Dortmund auf und erwischten dort W. Clement auf der Betriebsversammlung. Mehr >>>
10.9.05 20:06


Einladung zur Pressekonferenz:
„Diagnose: Kapitalismus – Therapie: Pause“


Notwehr gegen Lohnarbeit und Arbeitszwang
Anleitung zum Blaumachen neu aufgelegt ? Polizeiliche Beschlagnahmung droht


Immer neue K?rzungsrunden f?r die, die noch einen Job haben, immer neue Zwangsprogramme f?r Arbeitslose. Die Angst vor dem sozialen Absturz diszipliniert so gut, dass der Krankenstand bundesweit sinkt, w?hrend der Druck auf die Lohnabh?ngigen st?ndig erh?ht wird. In der medizinischen Praxis h?ufen sich die F?lle, dass sich Kranke gegen den ?rztlichen Rat einer Krankschreibung widersetzen...

Vor diesem Hintergrund haben die ?berfl?ssigen die in den 80?er Jahren von Polizei und Justiz verfolgte Brosch?re ?Wege zu Wissen und Wohlstand ? lieber krankfeiern als gesundschuften? aktualisiert und neu aufgelegt: Sie erscheint unter dem Titel: ?Diagnose: Kapitalismus ? Therapie: Pause?.

Mit Versuchen der Beh?rden, die Verbreitung der Brosch?re mittels Durchsuchungen und Beschlagnahme zu verhindern, wird gerechnet. Trotzdem laden Sie ?Die ?berfl?ssigen? zur Vorstellung und zum Start der bundesweiten Verteilung der Brosch?re ein:

Die Pressekonferenz findet am Dienstag, 27.09.2005 um 11 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Stra?e 4, 10405 Berlin statt.

Bei der Pressekonferenz werden Ihnen kostenlose Ansichtsexemplare ausgeh?ndigt. Die Brosch?re wird neuerdings auch online verf?gbar sein, die Adresse wird mit Beginn der Pressekonferenz freigeschaltet und dann auch hier verlinkt.

Als Gutachter wurde ein renommiertes Mitglied der Berliner ?rztekammer beauftragt, der Ihnen das Ergebnis seiner Untersuchung vorstellen wird.
Aus Sicherheitsgr?nden bitten wir Sie dringlichst um p?nktliches Erscheinen.

Mit freundlichem Gruss,

Die ??berfl?ssigen?
krank-feiern@so36.net


F?r R?ckfragen steht Ihnen in diesem Falle leider keine Telefonnummer zur Verf?gung.
25.9.05 15:07


Kurzbericht von der Pressekonferenz der Überflüssigen

In Berlin fand im Rahmen einer Pressekonferenz die Pr?sentation der Brosch?re "Diagnose Kapitalismus - Therapie Pause" statt.
Mehr in den Freundeskreis-Videos oder in der Indymedia-Berichterstattung.
27.9.05 17:26


Offener Brief der Überflüssigen

Zur Kenntnisnahme:
An die Landes- und Regionalstellen der AWO
An die Presse
An die interessierte Welt?ffentlichkeit

an Herrn Nisbl?, Landesvorsitzender der AWO

Sehr geehrter Herr Nisbl?,

am 11.Oktober 2004 haben wir uns in den R?umlichkeiten der AWO Landeszentrale Berlin kennen gelernt. Sie erinnern sich gewiss: Wir, das sind die ?berfl?ssigen, leicht zu erkennen an ihren leuchtend roten Kapuzenpullovern und ihren wei?en Masken.

Nachdem der Bundesvorsitzende ihrer Organisation, Herr Manfred Ragati mit seinen unertr?glich zynischen ?u?erungen zur Einf?hrung der so genannten 1-?-Jobs die Arbeiterwohlfahrt in den Mittelpunkt unseres Interesses ger?ckt hat, haben Sie, Herr Nisbl?, den Zuschlag f?r die erste ?ffentliche Aktion der ?berfl?ssigen erhalten.

Wir wollten Ihnen im Rahmen einer symbolischen Besetzung die Gelegenheit bieten, sich im Namen ihres Landesverbandes zum Leitbild der AWO ?Solidarit?t, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit? zu bekennen. Wir waren und sind bis heute der festen ?berzeugung, dass diese Grunds?tze mit dem begierigen Einrichten von 1-?-Arbeitsgelegenheiten durch die AWO unvereinbar sind: Ein Wohlfahrtsverband, der sich selbst treu bleiben will, darf sich an dieser Ma?nahme des repressiven Arbeitszwangs niemals beteiligen.

Von Ihrem Diskussionsstil, Herr Nisbl?, sind wir gelinde gesagt schwer entt?uscht. Unseren guten und nach wie vor g?ltigen Argumenten gegen 1-?-Jobs wussten Sie nichts zu entgegnen. Als einzige Reaktion riefen Sie die Polizei und stellten Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Es ist nie zu sp?t umzukehren, Herr Nisbl?. Sicherlich haben auch Sie inzwischen festgestellt, dass verantwortungsvolle soziale Arbeit nicht mit zwangsverpflichteten Arbeitskr?ften gew?hrleistet werden kann. Und gewiss haben Sie im Gespr?ch mit 1-?-JobberInnen erkennen k?nnen, dass Sie Ihren urspr?nglichen Vorsatz, nur freiwillige Arbeitslose zu besch?ftigen, nicht einhalten k?nnen: Bei 345 ? ALG II wird nun mal jeder zus?tzliche Euro existenziell. Vielleicht hat Sie ja auch ein Entschluss des Landesjugendrings Berlin - zu dessen Mitgliedern das Jugendwerk der AWO Berlin z?hlt ? ins Gr?beln gebracht: Im Bereich der Jugendarbeit werden keine 1-?-Jobs aufgebaut.

Es gibt also viele gute Gr?nde, sich von 1-?-Jobs zu distanzieren und keine guten Gr?nde, die Auseinandersetzung darum schlicht als Hausfriedensbruch abzutun.

Dass der soziale Frieden aktuell nicht nur in Ihrem Hause, sondern auch an vielen anderen Orten des sozialen Grauens gebrochen wird, haben wir ?berfl?ssigen ?brigens im Lauf des letzten Jahres ?berall in der Bundesrepublik immer wieder angeprangert.

In Hamburg, Berlin und Darmstadt setzten wir uns in Luxusrestaurants f?r eine offensive Umverteilung von oben nach unten ein; in J?terbog und Luckenwalde gestalteten wir die Montagsdemonstrationen gegen Sozialabbau mit. Wir haben uns mit Gerhard Schr?der, Joseph Fischer und Wolfgang Clement gestritten, sind im Wahlkampf in D?sseldorf, L?beck und Wittenberg aufgetaucht und haben am 3. Januar 05 im Rahmen der Agenturschlusskampagne den Start von Hartz IV in Berlin blockiert. In L?chow setzten wir die Zwangsr?umung eines st?dtischen Sachbearbeiters durch und in Berlin unterst?tzten wir LIDL-Besch?ftigte in ihren Arbeitsk?mpfen.

Auch der Arbeiterwohlfahrt haben wir immer wieder Argumentationshilfen zur Auseinandersetzung um eine angemessen finanzierte soziale Arbeit gegeben: Bei unserem ersten Berliner Zusammentreffen, auf der AWO-Konferenz in Bremen Ende Oktober 2004, bei einer Kundgebung vor Ihrer neuen Landeszentrale im April diesen Jahres. Vielleicht haben Sie ja auch die riesigen Plakate im Stadtbild Berlins bemerkt, die sich optisch ansprechend mit der Niedriglohnpolitik der Arbeiterwohlfahrt auseinandersetzen?

Noch sind wir gerne bereit, die Diskussion um 1-?-Jobs bei der AWO (und nat?rlich auch den anderen gro?en Sozialverb?nden) gemeinsam mit Ihnen zu einem gl?cklichen Ende zu f?hren.
Sollten wir gezwungen werden, die AWO-Niedriglohnpolitik in dem ?auf Grund Ihrer Anzeige- bevorstehenden bundesweit ersten Prozess gegen die ?berfl?ssigen zu thematisieren, w?re diese Chance vertan.

Der n?chste Schritt liegt bei Ihnen, Herr Nisbl?! Nehmen Sie die Strafanzeigen zur?ck!

Gegen 1-?-Arbeitszwang! F?r eine angemessene Bezahlung aller Arbeit! F?r soziale K?mpfe ohne Polizei und Gerichte!


Mit freundlichen Gr??en


Die ?berfl?ssigen

------------------------ Soli-Bekundungen ---------------

Wir erkl?ren uns solidarisch mit den ?berfl?ssigen, unterst?tzen sie in ihrem Engagement gegen den 1-?-Arbeitszwang und schlie?en uns der Forderung nach einer R?cknahme der Strafanzeigen an.

------------------------ Unterst?tzungskonto ---------------

Rote Hilfe Berlin
Kontonummer 7189 590 600
Bankleitzahl 100 200 00
Verwendungszweck "AWO ist ?berfl?ssig"
29.9.05 13:21




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